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Blücherstrasse 46, 65195 Wiesbaden

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Bank weg, Alkoholverbot, Platzverweis

über allzu bequeme "Problemlösungen" und den Umgang mit Menschen die sich an öffentlichen Plätzen treffen

Dienstag, 01. Dezember ab 19 Uhr

Warum werden sozial benachteiligte Menschen ausgegrenzt, verachtet und vertrieben?

Immer wieder werden auch in Wiesbadens Stadtteilen und Straßen von Armut und sozialer Ausgrenzung Betroffene von ihren Tagesaufenthalten verdrängt und vertrieben, Platzverbote ausgesprochen, Sitzbänke entfernt oder Schutzzäune errichtet. Auch im Westend. Als Gründe dafür werden Platzverschmutzungen, Lärmbelästigung und Polizeieinsätze genannt. Warum sieht man diese Menschen nur als Säufer, Penner oder „Trinkerszene“ an? Um was geht es eigentlich? Warum diese Ängste und Abwehr? Ist trinken im Café an der Ecke "richtig" und trinken auf der Parkbank "falsch"? Gibt es alterternative Wege zur Ausgrenzung? Es lohnt sich einen veränderten Blick auf das Leben dieser Menschen und Mitbürger zu werfen.

Um diesen Fragenn nachzugehen und den Umgang mit Menschen, die sich an öffentlichen Plätzen treffen, neu in den Blick zu nehmen, laden wir ein zu unserer Veranstaltung.

Vortrag und Diskussion: Mit Dipl.-Sozialarbeiter und Autor Jürgen Malyssek



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Kommentare (3)
Eine Bank
3Montag, den 14. Dezember 2015 um 19:36 Uhr
Paul Krieger
Grrrrr, ich habe einen langen Beitrag geschrieben. Hab mir Zeit genommen. Und jetzt kommt er nicht?
Toleranz
2Freitag, den 11. Dezember 2015 um 18:26 Uhr
Antje
Ich kann dem Kommentar meiner Vorgängerin nur zustimmen. Es war endlich mal wieder ein Sommer ohne psychische Belastung durch Lärm, Polizeiaufgebot, Schlägerei, Streiterei, Flaschen zerschlagen, etc. Die Anwohner konnten in diesem Sommer wieder ruhig schlafen. Es gab einige Anwohner, die freundlich versucht haben Kontakt mit den Menschen, die häufig auf der Bank saßen, aufzunehmen. Sie haben sie gebeten etwas leiser zu sein, die Flaschen bitte nicht zu zertrümmern und die Scherben nicht liegen zu lassen, sie haben sie gebeten bitte nicht ständig an die Hauswand zu pinkeln, aber leider bekam man nur unfreundliche Antworten oder wurde beschimpft. Viele Anwohner waren lange Tolerant, aber wenn Menschen aus dem Viertel wegziehen, weil sie den Lärm nicht mehr ertragen, dann ist das sehr bedenklich.
Ich finde es sehr schade, dass jetzt die Anwohner beschuldigt werden, die Menschen vertrieben zu haben. Wo waren Sie (Initiative des Infoladens), als die Bank noch da war? Warum haben Sie keine Initiative ergriffen und versucht die Menschen zusammen zu bringen. Warum wird jetzt eine Initiativen gestartet die Bank wieder aufzustellen, aber es hat sich Niemand von Ihnen mit der Gesamtsituation auseinander gesetzt hat, als die Bank noch war?
Der Bücherschrank ist immer noch ein Ort der Begegnung, auch ohne Bank und wenn die Menschen das Bedürfnis haben sich zu setzten und sich mit netten Menschen aus dem Viertel zu unterhalten, gibt es tolle Orte im Westend. Und ja, meiner Meinung nach macht es ein Unterschied, ob ich in einem Lokal mein Bier trinke oder auf einer Bank vor einer Grundschule. Denn ich bin der Meinung, dass wir Erwachsene Vorbilder für unsere Kinder, die unsere Zunkunft sind, sein sollten.
Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt.
1Mittwoch, den 09. Dezember 2015 um 22:08 Uhr
Sabine
Soziales Zusammenleben ist auf Verantwortung und gegenseitige Rücksicht aufgebaut. Rücksicht hört leider im Regelfall auf, wenn Alkohol das Gehirn und den Verstand vernebelt. Die Parkbank in der Blücherstrasse war kein Ort mehr, an dem sich Nachbarn oder Anwohner getroffen haben. Sie ist ein Ort sinnloser Besäufnisse geworden. Und hier entsteht das Problem: von den Anwohnern wurde jahrelang Rücksicht verlangt, Rücksicht auf Bedürfnisse von Einzelnen, die sich nicht mehr an die Regeln des sozialen Zusammenlebens halten können (und vielleicht auch nicht mehr daran halten wollen). Die Freiheit des Besäufnisses, die Freiheit des Komas, die Freiheit grölen zu dürfen, wann immer einem persönlich danach war, wurde über die Freiheit der Anwohner gestellt, durchschlafen zu dürfen, ein Leben normal führen zu dürfen.
Wer fragt nach der Freiheit der Kinder der Anwohner, in der Nacht durchschlafen zu dürfen, ohne Polizeieinsatz vor dem Fenster, ohne sinnloses Gegröle?
Es tut mir leid, aber: "Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt." Die Parkbanknutzer konnten mehrere Jahre ihren persönlichen Freiheitsstil ausleben und Unfreiheit und Unfrieden über die Anwohner bringen. Nun sollten sich die Anwohner von diesem egoistischen Ausleben von Egoismus auch mal erholen dürfen!

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